EINE REISE DURCH DIE ZEIT

Šebrelje hat in den vergangenen Jahren diverse Herrschaften, Regierungen und Kulturen erlebt und überlebt. Diese Kultur und der einzigartige Dialekt muss erhalten bleiben. Diese Wurzeln erinnern uns daran woher wir stammen. Im letzten Jahrhundert hat das dorf viele Veränderungen und eine unglaubliche Entwicklung durchlebt. Trotzdem haben wir unsere Originalität und Tradition eines Slowenischen Dorfes im Voralpen-Karst-Gebiet beibehalten. All die Einflüsse und Kriege die hier wüteten haben viele Veränderungen gebracht, aber uns nie getrennt.

SPUREN DER VERGANGENHEIT

Die ersten Spuren über die Bewohner dieses Gebietes reichen bis zur Urgeschichte zurück. In den steilen Abhängen unter der Kirche St. Johannes der Täufer liegt die Ausgrabungsstätte Divje Babe, wo man Spuren des Steinzeitmenschen entdeckte. Neben Werkzeug und Resten von Feuerstellen wurde hier die weltbekannte Knochenflöte ausgegraben.

Das Hochplateau war schon im 4. bis 3. Jahrhundert von den Illyrer bzw. Kelten besiedelt. Es wird angenommen, dass Kelten diesem Plateau den Namen Sibirgl gaben. (Vermutung: "Si" - Präposition auf + keltisches Wort "brig" für Berg, Hügel, Anhebung) siehe Brig (CH), Brixen (I). Später folgte die Zeit der Römer.

Im 7. Jahrhundert erlebte dieses Gebiet die Wanderungen der Slowanen von Škofja Loka in Richtung So─Źa Tal und Friaul.

Zwischen dem 11. und 14. Jahrhundert herrschte hier der Patriarch von Aquileia. In dieser Zeit (1377) entstand der urbar von Tolmin. In dieser Schrift wird Šebrelje das erste Mal schriftlich erwähnt (Sibrielge). Später tauchten verschiedene Variationen des Namen wie z.B. Sibreglia, Subrelia (1633). Von 1420 bis 1509 unterlag Šebrelje der Republik Venedig. Cerkno war zur Zeit des Österreichisch-Ungarischen Monarchie Marktplatz, Hauptsitz des Bezirkgerichtes und Steueramtes.

Im Jahre 1920 einigte sich Italien im Grenzvertrag von Rapallo mit Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen über Grenzfragen. In dieser Zeit war auch Šebrelje Teil des Italienischen Gebietes. Während des zweiten Weltkrieges, als Italien kapitulierte, war dieses Gebiet lange Zeit Zentrum der Partisanenbewegung. Im Jahre 1944 wurde das komplette Dorf von Deutschen Soldaten niedergebrannt.

In der Nachkriegszeit bis heute konnte sich das Dorf voll und ganz regenerieren und weiterentwickeln.

 

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Si ┼żelite oddih v neokrnjeni naravi? U┼żivati v lepotah Šebreljske planote in raziskovati koti─Źke Idrijsko – Cerkljanskega ali Tolminskega podro─Źja?

Preberi ve─Ź......